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"Dialog ja, Kandidatur nein" | Bozen, 21.11.2009
Das Forum Heimat in der SVP unterstreicht nach den vielen Debatten der letzten Wochen um die Kandidatur von Italienern auf den SVP Listen zum wiederholten Male seine diesbezüglich klare Haltung: Die Volkspartei muss die Partei der deutschen und ladinischen Südtiroler bleiben, nur so kann sie die Interessen der beiden Minderheiten vertreten.
Der Dialog mit allen Bevölkerungsteilen – unter anderem auch mit den Italienern – gehört zur Demokratie und ist auch richtig. Denn nur gemeinsam mit den Italienern kann die Autonomie und Eigenständigkeit Südtirols ausgebaut und erweitert werden und von allen Bewohnern positiv verstanden werden. Es sei richtig, dass alle Bevölkerungsteile respektvoll miteinander umgehen und miteinander reden, nur so können Missverständnisse ausgeräumt und Spannungen verhindert werden. Trotz der gemeinsamen Gespräche bleibe die SVP die Partei der deutschen und ladinischen Minderheit und dies müsse sowohl für die Stadt als auch für die Landgemeinden gelten.
Das Forum Heimat hat in der Vergangenheit und wird auch in Zukunft diesen Standpunkt einnehmen. Diese Meinung entspreche dem Gedanken der SVP-Gründerväter, so die Landesleitung des Forum Heimat Andreas Varesco, Jürgen Rella, Franzjosef Roner, Harald Mair und Wolfgang Pichler.

